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Aus der Ferne wirken die gotischen Spitzhelme von St. Marien zu Prenzlau wie zwei Einfamilienhäuser. Hinter den Mauern des Dominikanerklosters aus dem 13./14. Jahrhundert verbirgt sich die Sammlung des Kunsthistori-schen Museums, daneben die turmlose St. Nikolai-Kirche (1343 geweiht). Der mit rot und schwarz glasierten Steinen verzierte Ostgiebel von St. Marien (erbaut um 1340) ist eines der prächtigsten Beispiele der norddeutschen Backsteingotik. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs brannte die größte uckermärkische Kirche vollkommen aus. Restauriert wird seit den Jahren.
Im Innern von St. Marien (Mitte rechts) wurde während des Dreißigjährigen Kriegs im Dezember 1632 für zwei Tage der Leichnam des gefallenen Schwedenkönigs Gustav II. Adolf bis zu seiner Oberführung in seine Heimat aufgebahrt. Unten: das Mittelschiff von St. Nikolai. Die aufwendige Stadtbefestigung von Prenzlau und die Wehrtürme zeigen den einstigen Reichtum der zunächst pommerschen, ab 1250 brandenburgischen Stadt. Wiekhäuser, Wehrtürme und die Wasserpforte gehören zu den Resten der Prenzlauer Befestigungsanlage.



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